Was ist Seekrankheit?
Seekrankheit ist eine harmlose Reisekrankheit, die bei einer Schiffsreise auftreten kann und mit Schwindelgefühlen und Übelkeit einhergeht. Obwohl Seekrankheit ungefährlich ist, kann sie sehr unangenehm sein und Ihnen den Urlaub verderben. Sie tritt häufig bei Menschen auf, die nicht an diese Beförderungsart gewöhnt sind und daher stark auf das Schwanken des Schiffes reagieren. Frauen und Kinder sind besonders anfällig für Seekrankheit. Die Ursache ist eine Diskrepanz zwischen der Bewegung, die Sie sehen, und Ihrer Empfindung. Wenn wir uns bewegen, bestimmt unser Gehirn den Schwerpunkt unseres Körpers normalerweise mit Hilfe der Informationen, die ihm die Augen und das Innenohr bereitstellen. Wenn jedoch eine zweite, durch den Wellengang entstehende Bewegung hinzukommt, kann diese Verarbeitung gestört werden. Zudem beeinflusst der Wellengang die Bewegung des Zwerchfells, wodurch unregelmäßiger Druck auf den Darmtrakt ausgeübt wird.
Wie vermeidet man Seekrankheit?
Halten Sie sich möglichst nicht im Schiffsrinneren auf; bei Schlechtwetter und wenn Sie keine Wahl haben, setzen Sie sich an ein Fenster oder Bullauge und blicken Sie zum Horizont, ohne einen bestimmten Punkt zu fixieren. Blicken Sie möglichst nicht lange durch ein Fernglas oder -rohr und fixieren Sie keine Gegenstände, die Ihr Gehirn als unbeweglich interpretiert. Lesen und Aktivitäten mit präzisen Bewegungen können ebenfalls seekrank machen.
Was tun, wenn man sich seekrank fühlt?
Zunächst sollten Sie an die frische Luft gehen. Da die Wellenbewegungen Ihre visuelle Wahrnehmung stören können, blicken Sie eher zum Horizont als auf die Wellen. Nachts oder während einer Bettruhe legen Sie sich auf den Rücken und schließen Sie die Augen. Bestimmte Arzneimittel erleichtern die Anpassung des Körpers an eine Schiffsreise.